UNSERE VISION

PhagoMed wurde gegründet, um in Anbetracht der sich verschärfenden Antibiotikakrise einen entscheidenden Beitrag zu deren Lösung zu leisten. Phagen sind eine der offensichtlichsten Alternativen zu Antibiotika und haben so das Potential ein wesentlicher Baustein für die Lösung dieser existentiellen Krise für die moderne Medizin zu sein. Die Firma wurde von drei sehr unterschiedlichen Personen gegründet, die gemeinsam diese Vision teilen.
Burkhard ist ein erfahrener und hoch angesehener Chirurg, dem immer das Patientenwohl am Herzen liegt. Seit mehr als dreißig Jahren ist Burkhard einer der führenden Orthopäden in Norddeutschland und hat beispielsweise mehrere Tausend Hüft- und Knieprothesen implantiert. Aufgrund seiner Erfahrung hat sich Burkhard auch immer für den Einsatz neuer Techniken eingesetzt und diese teilweise mitentwickelt. Seit den 1990er Jahren beschäftigt sich Burkhard auch mit der Phagentherapie. Aufmerksam gemacht wurde er auf diese Behandlungsform durch einen georgischen Arzt an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Burkhard erkannte sehr schnell das Potential der Phagen zur Behandlung von multi-resistenten bakteriellen Infektionen – welche bereits damals, wenn auch in kleinen Fallzahlen, existierten. Während der nächsten beiden Jahrzehnte behandelte Burkhard eine Reihe von Patienten in aussichtslosen Fällen und im Rahmen von experimentellen Heilversuchen. Die Behandlungserfolge in diesen Fällen führten aber auch zu einer wachsenden Frustration, dass die Phagentherapie in der westlichen Medizin ohne zugelassene Arzneimittel nur sehr eingeschränkt eingesetzt werden kann. Also fing er an nach Möglichkeiten zu suchen, einen Paradigmenwechsel herbeizuführen.
rsz_1rsz_1burkhard-wippermann[1]
Burkhard ist ein erfahrener und hoch angesehener Chirurg, dem immer das Patientenwohl am Herzen liegt. Seit mehr als dreißig Jahren ist Burkhard einer der führenden Orthopäden in Norddeutschland und hat beispielsweise mehrere Tausend Hüft- und Knieprothesen implantiert. Aufgrund seiner Erfahrung hat sich Burkhard auch immer für den Einsatz neuer Techniken eingesetzt und diese teilweise mitentwickelt. Seit den 1990er Jahren beschäftigt sich Burkhard auch mit der Phagentherapie. Aufmerksam gemacht wurde er auf diese Behandlungsform durch einen georgischen Arzt an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Burkhard erkannte sehr schnell das Potential der Phagen zur Behandlung von multi-resistenten bakteriellen Infektionen – welche bereits damals, wenn auch in kleinen Fallzahlen, existierten. Während der nächsten beiden Jahrzehnte behandelte Burkhard eine Reihe von Patienten in aussichtslosen Fällen und im Rahmen von experimentellen Heilversuchen. Die Behandlungserfolge in diesen Fällen führten aber auch zu einer wachsenden Frustration, dass die Phagentherapie in der westlichen Medizin ohne zugelassene Arzneimittel nur sehr eingeschränkt eingesetzt werden kann. Also fing er an nach Möglichkeiten zu suchen, einen Paradigmenwechsel herbeizuführen.
rsz_1rsz_mg_9742_2[1]
Alexander war erst einmal überrascht von der Existenz der Bakteriophagen und von dem Potential der Phagentherapie. Zudem fand er es seltsam, dass ein erfahrener Mediziner und Chefarzt so überzeugt von einer Behandlungsmethode war, die in der westlichen Medizin derzeit nicht eingesetzt wurde und für die es keine zugelassenen Arzneimittel gab. Seine Kuriosität war geweckt und er fing an mehr über Phagen, ihre Geschichte und ihr Potential zu lesen. Langsam kam er zu dem Schluß, dass die Antibiotikrise tatsächlich eine existentielle Krise der westlichen Medizin auslösen kann und dass die Phagen eine der offensichtlichsten Lösungsansätze sind. Gleichzeitig waren viele Herausforderungen sofort offensichtlich: Phagen fehlte ein optimierter regulatorischer Pfad zur Zulassung, es gab keine gut dokumentierten und nach westlichen Standards durchgeführten klinischen Studien und Phagen wurden vielfach der traditionellen Medizin zugeordnet. Dennoch war Alexander überzeugt, dass eine Entität, die in der Natur jeden Tag und hoch-effizient Bakterien töten kann, auch sinnvolle medizinische Anwendungen haben kann. Also begann Alexander nach einem Partner zu suchen, der die Wissenschaft hinter der Phagen verstand und gemeinsam mit ihm und Burkhard an der Entwicklung von phagenbasierten Arzneimitteln arbeiten konnte.
Lorenzo’s reagierte zunächst skeptisch. Alexander hatte ihn bei einem gemeinsamen Mittagessen – beide arbeiteten bei der Boston Consulting Group – mit dem Thema Phagen konfrontiert. Als Molekularbiologe kann Lorenzo natürlich die Phagen und war sich deren großer Rolle in der Natur bewusst. Aber er war sich unsicher ob sich die Kerneigenschaften der Phagen in der Natur auch auf ein Arzneimittel übertragen ließen. Und falls ja, warum gab es dann in der westlichen Medizin noch keine phagenbasierten Arzneimittel? Am nächsten Tag führen beide die Diskussion fort und Lorenzo kam immer mehr zu dem Schluß, dass es sinnvolle Anwendungen für Phagen geben muss. In Anbetracht der Antibiotika-Krise könnte man mit Phagen sogar das Leben von Millionen von Menschen verändern und deren Heilungsperspektiven verbessern. Also fing Lorenzo an die letzten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Phagentherapie zu lesen und entwickelte einen Plan für den Aufbau von Entwicklungsprogrammen auf diesem Feld.
rsz_2g4c38dkg1[1]
Lorenzo’s reagierte zunächst skeptisch. Alexander hatte ihn bei einem gemeinsamen Mittagessen – beide arbeiteten bei der Boston Consulting Group – mit dem Thema Phagen konfrontiert. Als Molekularbiologe kann Lorenzo natürlich die Phagen und war sich deren großer Rolle in der Natur bewusst. Aber er war sich unsicher ob sich die Kerneigenschaften der Phagen in der Natur auch auf ein Arzneimittel übertragen ließen. Und falls ja, warum gab es dann in der westlichen Medizin noch keine phagenbasierten Arzneimittel? Am nächsten Tag führen beide die Diskussion fort und Lorenzo kam immer mehr zu dem Schluß, dass es sinnvolle Anwendungen für Phagen geben muss. In Anbetracht der Antibiotika-Krise könnte man mit Phagen sogar das Leben von Millionen von Menschen verändern und deren Heilungsperspektiven verbessern. Also fing Lorenzo an die letzten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Phagentherapie zu lesen und entwickelte einen Plan für den Aufbau von Entwicklungsprogrammen auf diesem Feld.
Burkhard, Alexander und Lorenzo sind auch heute noch das Kernteam von PhagoMed. Gemeinsam haben Sie viele Stunden ihrer Freizeit in die Evaluierung der Phagentherapie und später in die Gründung der Firma investiert. Im November 2017 wurde PhagoMed formal als Firma gegründet und innerhalb eines Jahres hat sich das Unternehmen einen Platz unter den Pionieren der Phagentherapie in der westlichen Medizin erarbeitet. Seit Ende 2018 arbeiten mehr als 10 Wissenschaftler an den PhagoMed Entwicklungsprogrammen, die Firma hat mehr als €4 Millionen an Förderungen und Finanzierungen erhalten und es konnten enge Forschungspartnerschaften mit vier renommierten Institutionen in Belgien und Deutschland abgeschlossen werden. Die Vision der Gründer ist gleich geblieben: Die Wiedereinführung der Phagentherapie in der westlichen Medizin zu beschleunigen, um Patienten gezielt helfen zu können.